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Ministerium mit Propaganda-Abteilung

Seit 2011 marschieren sie alljährlich aus Anlass der „Grünen Woche“ durch Berlin: Die Aktivisten von „Wir haben es satt“. In diesem Jahr lautete das Motto „Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit: Haltung zeigen!“. Was hier – durch zahlreiche landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge aufgehübscht – als Graswurzel-Bewegung daherkommt, ist nicht mehr als eine generalstabsmäßig geplante NGO-Kampagne – mit Unterstützung der Bundesregierung wohlgemerkt! Wie das zusammenhängt, wollen wir hier kurz schildern.

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Campact beißt zurück

Der konservativen Denkfabrik R21 sollen nach dem Willen von Campact sowohl die staatlichen Gelder als auch die Gemeinnützigkeit gestrichen werden. Die linke Kampagnenorganisation hat damit einen Punkt. Denn dass gemeinnützige NGOs keine Parteipolitik betreiben dürfen, gilt für Links wie Rechts gleichermaßen. Dass der Vorstoß jedoch ausgerechnet von Campact kommt, ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten, denn die Organisation widerspricht damit ihren eigenen Aktivitäten und Zielen.

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„Der Staat hat sich rauszuhalten“

Daniel Günther, amtierender Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, äußerte sich in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" am 6. Januar 2026 ausführlich zu den Themen Meinungsfreiheit, Online-Portale und soziale Medien und plädierte für staatliche Eingriffe. Die in diesem Kontext gestellte Frage von Markus Lanz: "Okay, also was Sie jetzt gerade sagen, ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssen es notfalls zensieren und in Extremfall sogar verbieten?" beantwortete er mit einem klaren: "Ja." Günther kritisierte weiter, dass gewisse Journalisten "Meinungsmache" betreiben würden und griff namentlich das Portal "Nius" an, das aus seiner Sicht "vollkommen faktenfrei" berichten würde. Dennoch erweckten die dort schreibenden Journalisten den Eindruck, "als wäre das sozusagen im Sinne der Meinungsfreiheit etwas, was man in diesem Land sagen darf." ITD-Redaktionsleiter Ludger Weß sprach darüber mit Prof. Dr. Josef Franz Lindner, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Augsburg.

Transparente Demokratie

Transparenz ist ein zentrales Prinzip der liberalen Demokratie, denn nur durch Nachvollziehbarkeit, Offenheit und den freien Zugang zu Informationen, Entscheidungen und Prozessen kann eine informierte öffentliche Debatte entstehen. Weiterlesen...

Januar 1, 2026
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HateAid – die Helfer, die nicht helfen

Die gemeinnützige GmbH HateAid wurde mit Preisen überhäuft. Doch schon länger steht sie im Verdacht, politisch einseitig zu agieren. Ihr Vorgehen erregte den Ärger der US-Regierung, die die beiden HateAid-Geschäftsführerinnen jetzt mit einem Einreiseverbot belegte. Die staatlich finanzierte NGO verspricht allen von digitaler Gewalt Betroffenen Hilfe und betont stets, wie "unabhängig und überparteilich" sie ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Vielen Opfern verweigert HateAid die Unterstützung.

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Dezember 17, 2025
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Intransparenter Antikapitalismus

Sie macht ihr Geld mit US-Immobilien, IT- und Pharmakonzernen, globalen Investmentfonds und möchte doch den Kapitalismus am liebsten zerschlagen sehen. Willkommen im Reich der Schöpflin-Stiftung, deren Ursprünge im Konsumerismus der Wirtschaftwunderjahre der Bundesrepublik liegen.

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Dezember 1, 2025
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Vom Hilfswerk zur politischen NGO

Die beiden großen christlichen Kirchen verleihen ihren Hilfswerken Brot für die Welt und Misereor Seriosität und moralische Autorität. Ihr Geld stammt jedoch nur zu einem sehr geringen Teil aus kirchlichen Quellen. Mehr als die Hälfte des Budget stammt Jahr für Jahr von deutschen Steuerzahlern, die damit zu großen Teilen ideologische Projekte finanzieren, deren Ausrichtung sich weitgehend mit den Parteiprogrammen von Die Grünen und Die Linke decken.

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November 11, 2025
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Rechenzentren? Nein, danke!

Rechenzentren sind die neuen Atomkraftwerke – zumindest aus Sicht zahlreicher Aktivisten, die gerade den Kampf dagegen aufnehmen. Finanziert werden sie nicht nur von US-amerikanischen Milliardären. Auch die deutsche Bundesregierung, die Milliarden in die Errichtung von KI-Infrastruktur investiert und Deutschland zu einem „Leuchtturmstandort“ für Rechenzentren machen will, fördert den Widerstand dagegen finanziell sowohl über das Umwelt- als auch das Verbraucherschutzministerium. Selbst aus dem Förderprogramm Demokratie Leben bekommt eine der NGOs Unterstützung.

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November 9, 2025
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Kompletter Blindflug

Die öffentliche Aufregung war groß, als Bundesfamilienministerin Karin Prien vor wenigen Wochen das Volumen des Förderprogramms Demokratie Leben auf knapp 200 Millionen Euro angehoben hat. Der Skandal ist jedoch ein völlig anderer: Die Bundesregierung hat in weiten Teilen keinen Schimmer, wen sie für was überhaupt fördert. Über die Vergabe der Steuermillionen entscheiden bundesweit tausende von Ämtern und private NGOs mit – insgesamt wohl weit mehr als 10.000 Menschen. Demokratie Leben ist ein bürokratisches Monster, das einen großen Teil der Fördergelder allein für die Verwaltung verschlingt.

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Oktober 30, 2025
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Mit dem Zweiten zahlt man doppelt

Wie im ZDF über das Thema Migration berichtet wird, entscheiden die Redaktionen neuerdings nicht mehr selbst, sondern mit Unterstützung einer privat und staatlich finanzierten NGO. Die Personalabteilung des Senders hat vom Rat für Migration e.V. Onlinekurse gekauft, in denen die Journalistinnen und Journalisten eine Anleitung erhalten, wie sie über das Thema Zuwanderung berichten sollten. Tatkräftig mitgewirkt haben auch die Amadeu Antonio Stiftung sowie die Neuen deutschen Medienmacher*innen. Zusätzlich zum Rundfunkbeitrag bezahlen die Bundesbürger die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Senders nun also auch mit ihren Steuern.

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