Wer kauft die Wahlen im Osten?

Mit mehr als drei Millionen Euro aus anonymen Quellen greift die Aktivistenorganisation Campact in die Wahlkämpfe von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ein. Niemand weiß, von wem das Geld stammt. Niemand weiß, was damit gemacht wird. Ein Vorgehen, das politischen Parteien strengstens untersagt wäre – und ein weiterer Beleg, wie intransparent sich politisch tätige NGOs in Deutschland finanzieren können. Die ITD fordert daher schon lange: Für Organisationen, die systematisch Einfluss auf politische Wahlen und -Entscheidungen nehmen, müssen endlich die gleichen Transparenzvorschriften gelten, wie für politische Parteien.

„Energischer Widerstand auf allen Ebenen!“

Er ist einer der prominentesten NGO-Vertreter in Deutschland – und zugleich auch einer ihrer lautstarken Kritiker. In einem Streitgespräch diskutiert ITD-Vorstand Hasso Mansfeld mit Dr. Thilo Bode, Gründer der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, über die Rolle von NGOs in der Gesellschaft, ihre Finanzierung, ihre Forderungen und über die geplante Reform des Informationsfreiheitsgesetzes. In seinem 2025 erschienen Buch Resist! Aufruf zum Widerstand spricht sich Bode gegen die staatliche Finanzierung von NGOs aus.

Mit Anthroposophie gegen die parlamentarische Demokratie

Ein Zusammenschluss zahlreicher NGOs will verhindern, dass die Hamburger Bürgerschaft das Volksabstimmungsgesetz reformiert, mehr Transparenz schafft und den Einfluss ausländischer Investoren begrenzt. Diesen Bedarf sieht die Politik fraktionsübergreifend nach den schlechten Erfahrungen mit den beiden Volksbegehren im vergangenen Jahr. Dagegen machen jetzt bestens vernetzte Aktivisten mobil, die ihre eigenen Vorstellungen von Demokratie mithilfe von zwei neuen Volksbegehren durchsetzen wollen. Hinter der vermeintlichen Graswurzelbewegung steckt eine finanziell gut ausgestattete und teilweise öffentlich finanzierte Zivilgesellschafts-Industrie. Sie möchte Parlamente entmachten und gut organisierten Minderheiten entscheidenden Einfluss auf die Gesetzgebung verschaffen. Die Spuren reichen bis zur EU-Kommission und Organisationen, die der Anthroposophie nahestehen.

Denn sie wissen (nicht?), was sie tun

Was für eine Woche! Tag für Tag erreichten die Öffentlichkeit Nachrichten, die auf eindrucksvolle Weise belegen, dass die staatliche Finanzierung politisch agierender Vereinigungen völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

Transparente Demokratie

Transparenz ist ein zentrales Prinzip der liberalen Demokratie, denn nur durch Nachvollziehbarkeit, Offenheit und den freien Zugang zu Informationen, Entscheidungen und Prozessen kann eine informierte öffentliche Debatte entstehen. Weiterlesen...

Juni 30, 2026
News

Halbgar: Reform des Verbandsklagerechts

Seit die Politik 2006 das Verbandsklagerecht bundesweit eingeführt hat, nutzten es NGOs systematisch, um zahlreiche wichtige Infrastrukturprojekte durch Einsprüche und Klagen jahrelang zu verzögern. Damit soll nun Schluss sein. Der Bundestag hat mit der Koalitionsmehrheit soeben eine Reform beschlossen, die die Realisierung wichtiger Maßnahmen für Verkehr, Energieversorgung, Klimaschutz und Ernährungssicherheit erleichtern soll. Doch das Gesetz hat zahlreiche Lücken, die die gute Absicht konterkarieren.

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Juni 3, 2026
News

Bestens vernetzt

Nach der Anhörung im Verfassungs- und Bezirksausschuss der Hamburger Bürgerschaft ist die Debatte um die Volksentscheide in der Hansestadt um eine interessante oder besser gesagt skandalöse Wendung reicher: Weil die Bürgerentscheide anders als behauptet keine Graswurzelbewegungen waren, sondern von nur wenigen Großinvestoren getrieben wurden, denkt die Hamburger Politik über schärfere Gesetze und mehr Transparenz nach. Das Umfeld von Klimakampagnen-Großinvestor Campact macht dagegen jetzt mobil – und will vor allem eines: (noch) mehr Geld.

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Mai 11, 2026
News

100.000 Euro Steuergeld für eine Bazillen-Demokratie

Der Bundesregierung fehlt das Geld an allen Ecken und Enden: Marode Schulen und Brücken, zu wenig Kita-Plätze, Renten- und Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar. Aber zur Unterstützung obskurer NGOs ist noch immer genügend Geld da. Neuestes Beispiel: Ein gemeinnütziger Verein, der dafür kämpft, dass auch Spinnen, Schaben, Viren, Grünalgen und sogar Wolken demokratische Rechte bekommen, erhält mehr als 100.000 Euro Steuergeld.

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April 21, 2026
News

Staatlich gelenkte Meinungsbildung?

In einer Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Das berechtigt Bürger nicht nur zu freien Wahlen. Es bedeutet auch, dass politische Willensbildung grundsätzlich von unten nach oben funktioniert und nicht vom Staat vorgeprägt oder in bestimmte Richtungen gelenkt werden darf. Eine Regierung, die politisch tätige NGOs mit Milliarden Steuergeld finanziert, widerspricht diesem Grundsatz jedoch vehement. Wie wenig Sensibilität es dafür in den deutschen Medien gibt, zeigt ein aktueller Spiegel-Artikel.

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April 19, 2026
News

Transparenz light

Die Bundesregierung feiert ihre geplante Vereinsrechtsreform als großen Wurf für mehr Transparenz. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der Gesetzentwurf jedoch als halbherzige Placebo-Maßnahme. Statt umfassender Offenheit zielen die Vorschriften nur auf wenige Vereine,  statt öffentlicher Einsicht dominiert behördliche Geheimniskrämerei – und das in einer Zeit, in der ausländische Akteure gezielt Einfluss auf unsere demokratischen Prozesse nehmen.

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April 13, 2026
News

NGO-Förderung: Einladung zum Abzocken

Die Insolvenz des mit Steuergeld finanzierten Vereins „Integrationsarbeit Kronsberg e.V.“ ist mehr als ein kommunalpolitscher Skandal oder eine Affäre der SPD Hannover. Er zeigt exemplarisch die systematische Intransparenz der NGO-Förderung in Deutschland. Mehr als eine Million Euro aus öffentlichen Mitteln konnten ungeprüft versickern. Das Geld ist weg, der Verein zahlungsunfähig. Im Raum steht auch der Verdacht der verbotenen Doppelförderung von Projekten aus Bundes- und Landesmitteln.

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